Die Galerie Monica De Cardenas befindet sich in der Chesa Albertini, ein Engadiner Haus, das um 1300 erbaut und 2006 durch Arch. Hans-Jörg Ruch renoviert wurde, damit es als Kunstgalerie und Wohnhaus benützt werden kann. Das Haus war im Laufe der Jahrhunderte verändert worden, aber die alte Bausubstanz war grösstenteils noch erhalten. Die sukzessiven Veränderungen wurden zurückgeführt, so dass die ursprünglichen Räume wieder zum Vorschein kamen. Die mittelalterlichen Holzwände wurden freigelegt und restauriert, aber was neu hinzu kam ist zeitgenössisch und klar ersichtlich, so dass ein spannender Dialog zwischen alt und neu entstehen konnte.
Die ehemaligen Ställe im Untergeschoss sowie der ehemalige Heustall dienen heute als Ausstellungsräume, die Stube ist das Büro der Galeristin; Küche und Esszimmer sind da, wo sie ursprünglich waren. Im Obergeschoss hat es drei Schlafkammern aus Holz innerhalb eines sehr hohen Raumes, der bis zum Dach geht.